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| Aalen barrierefrei |
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Das farbige Cover des neuen Führers macht Lust auf die pulsierende, lebendige Stadt „Aalen für Alle“. So heißt der erweiterte und aktualisierte Stadtführer in der Folge von „Aalen barrierefrei“.

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So sieht der 230 Seiten starke Wegweiser aus
In einer Auflage von 2.000 Exemplaren finden sich auf 230 Seiten – barrierefrei in Großschrift - Tipps und Hinweise für Menschen mit Handicaps und für Zielgruppen, die über spezifische Barrieren informiert werden. Wo können Eltern ihr Baby wickeln, welche Geschäfte sind mit Kinderwagen oder Rollatoren erreichbar? Wo stören Treppen oder zu enge Aufzüge?
464 Adressen hat die Agendagruppe „Aalen barrierefrei“ genauestens unter die Lupe genommen, 330 davon wurden in den neuen Stadtführer aufgenommen. Darunter finden sich Museen, Bäder, Geschäfte und gastronomische Betriebe und auch Einrichtungen in den Aalener Teilorte sind berücksichtigt.
„Der erste Führer war sehr touristisch ausgerichtet, jetzt finden sich Informationen aus allen Lebensbereichen darin“, betont die Vertreterin der Agendagruppe Ingrid Gottstein. Das größte Defizit gibt es bei barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten, so das Ergebnis der intensiven Recherchearbeit.
Oberbürgermeister Martin Gerlach dankte allen Beteiligten, die in rund 600 Arbeitsstunden zu dem vorbildlichen Werk für die Stadt Aalen beigetragen haben. „Zwar können nicht alle Barrieren, die in 650 Jahren Stadtentwicklung entstanden sind und die wir durchaus erkennen, sofort abgebaut werden, aber wir sind seit Jahren auf einem guten Weg“, so das Stadtoberhaupt. Ein großer Schritt werde mit dem barrierefreien Ausbau des Aalener Bahnhofs in diesem Jahr folgen.
Finanziert wurde der Stadtführer durch Mittel der Aktion Mensch sowie der Stadt Aalen und Werbepartnern. Der Kontakt zu der Aktion Mensch wurde durch den Körperbehindertenverband Ostwürttemberg vermittelt.
Erhältlich ist der kostenlose Stadtführer im Rathaus Aalen und ausgesuchten öffentlichen Einrichtungen. Einrichtungen, die in den Stadtführer aufgenommen werden und sich der Prüfung unterziehen wollen, können sich bei der Agendagruppe über das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt melden.
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Webportal für behinderte Menschen
 Um Menschen mit Behinderung einen möglichst umfassenden und barrierefreien Zugang zu wichtigen Informationen zu ermöglichen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das neue Internetportal www.einfach-teilhaben.de eingerichtet. Es bietet Infos und Service für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sowie für Arbeitgeber und Verwaltungen aus Bund, Ländern und Gemeinden. Einige Informationen sind bereits in "Leichter Sprache" und in deutscher Gebärdensprache verfügbar.

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