27 Jahre - Daten und Fakten

19. Juli 1986
Gründung des Vereins Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ in der Erzgrube
Geburtsstunde des Asthmatherapie durch „Geburtshelfer“ Dr. Kupferschmid

10. Dezember 1987
Staubmessungen durch den TÜV Stuttgart unter der Regie von Dr. Kupferschmid und seiner Frau Gertrud.

13. Januar 1989
Genehmigung des Asthmatherapiebetriebes durch das Landesbergamt Freiburg.

24. März 1990
Gründung des Deutschen Heilstollen-Verbands in der Erzgrube, damals noch Deutscher Speläotherapie-Verband.

15. Juli 1992
Vereinbarung einer Erprobungsregelung der Heilstollentherapie im Rahmen einer prospektiven, kontrollierten, randomisierten Studie mit der Universität Freiburg
Teilnehmer: Stadt Aalen, KV Nord-Württemberg, AOK Ostalb, IKK Aalen, Landesverband der Betriebskrankenkassen und Verband der Angestelltenkrankenkassen Ostwürttemberg.
Örtl. Durchführung: Dr. med. Hermann Schlehe.

18. August 1993
Studie der Uni Freiburg wird vorgelegt. Therapiebetrieb wird an die Kurbetrieb Aalen GmbH verpachtet. Verpachtung sollte Auftakt zu einer intensiven Zusammenarbeit werden.

27. April 1995
Landtag von Baden-Württemberg beschließt auf der Grundlage der Studie die Änderung des Kurortegesetzes – Das staatliche Prädikat „Ort mit Heilstollen-Kurbetrieb“ wird aufgenommen.

1996
Erstellung des Therapiegebäudes durch die Kurbetrieb GmbH.

21. Mai 1996
Auftrag an den Deutschen Wetterdienst zur Erstellung einer Klimaanalyse und eines Luftqualitätsgutachtens zur Vorbereitung des Prädikatisierungsverfahrens.

April 1998
Fortsetzung des Therapiebetriebes in städtischer Regie und Erwerb des Therapiegebäudes.

21. April 1999
Beschlussfassung über Qualitätsstandards in Heilstolleneinrichtungen durch den Heilstollen-Verband.

24. März 2000
10-jähriges Jubiläum des Deutschen Heilstollen-Verbands in Aalen.

Umsetzung der Qualitätsstandards durch Luftqualitätsmessungen des Deutschen Wetterdienstes in allen deutschen Heilstollen.

Frühjahr 2002
Durchführung einer Medizinstudie unter der wissenschaftlichen Leitung der Universität. Ulm zum Nachweis der Wirksamkeit der Heilstollentherapie mit 120 Kindern an den Standorten Aalen, Neubulach und Pottenstein.

April 2003
Abschluss der Studie mit positivem Ergebnis.

November 2003
Diskussion im Deutschen Heilbäderverband über die Heilstollentherapie mit dem Ergebnis, dass die Therapieform in die Begriffsbestimmungen des Heilbäderverbandes aufgenommen werden soll.

24. April 2004
Beschlussfassung über die Qualitätsstandards im Deutschen Heilstollen-Verband.

Frühjahr 2004
Antrag auf Prädikatisierung des Stadtteils Röthardt durch das Land Baden-Württemberg als Ort mit Heilstollen-Kurbetrieb.

Juni 2004
Aufnahme des Heilstollentherapie in die Begriffsbestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes.

17. November 2004
Prädikatisierung des Stadtteils Röthardt durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg als Ort mit Heilstollen-Kurbetrieb.

März 2007
Anerkennung der Heilstollen-Therapie als Form der Inhalationstherapie durch die AOK Baden-Württemberg.

März 2009
Zertifizierung der Heilstollen durch den Deutschen Heilstollen-Verband.

Busverbindung

Wegen einer Baustelle auf dem Erzweg ist eine Zufahrt für Busse zum Tiefen Stollen nur über die Hirschbachstraße möglich. Autos können weiterhin über den Erzweg das Besucherbergwerk anfahren.
Bahnreisende können vom ZOB mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Röthardt fahren und das Besucherbergwerk von dort in ca. 10 Minuten Fußweg erreichen.

LEADER-Förderung